Um den ganzen Globus
Veröffentlicht am 17.02.2026
Vor 100 Jahren wurde ABUS in Volmarstein gegründet, um sich schon bald zu einem international tätigen Familienunternehmen zu entwickeln. Da der deutsche Markt hart umkämpft war, packten Mitarbeiter des Sicherheitsexperten ihre Koffer, reisten um die Welt und brachten ihre Produkte bis nach Asien. Noch heute profitiert ABUS vom Weitblick dieser Menschen rund um den Globus.
Wetter/Ruhr – Februar 2024 – Dass man bereits 1937 mit dem Zug bis nach Indonesien reisen konnte, bewies ABUS Mitarbeiter Heinz Schmidt auf beeindruckende Weise. Über mehrere Monate war er unterwegs und kam mit Aufträgen für über 1 Million Vorhangschlösser von seiner Fernostreise zurück. Exporteure hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die beliebten ABUS Schlösser bis nach Indien und China verkauft. Nun lag es an ihm als Prokurist, die Vertriebsbestrebungen zu systematisieren und dauerhafte Partnerschaften aufzubauen.
Heute steht Migi To, eine Frau, an der Spitze des Fernostgeschäfts, zusammen mit ihrem Kollegen Jimmy Shum. Migi To ist Geschäftsführerin der 1979 gegründeten ABUS Hongkong Ltd. und bereits seit 1996 im Unternehmen tätig. Sie sorgt dafür, dass in den Produktionsstätten im benachbarten Shenzhen ein reibungsloser Betrieb möglich ist. „Das Besondere an unserer Niederlassung ist, dass wir hier ein sehr hohes Auftragsvolumen bewältigen und Kunden auf der ganzen Welt beliefern“, erläutert die 53-jährige Managerin. Dafür zeigt ihr Team die benötigte Flexibilität und arbeitet auch mal zu früheren oder späteren Uhrzeiten. Flexibilität beweist Migi auch bei Teamevents. Egal, ob es sich um Bubble Soccer oder Bowling handelt: Immer wieder lädt sie zusätzlich zu den Mitarbeitern auch deren Familien ein. Denn auch diese sollen so mit hineingenommen werden in die gelebte Unternehmenskultur bei ABUS.
In der gleichen Zeitzone wie Deutschland, aber einige Kilometer nördlicher arbeitet ihre Kollegin Mette Damgaard Frøkjær aus Dänemark. Sie leitet mit ihren 43 Jahren und als zweifache Familienmutter den Bereich der Mobilen Sicherheit bei ABUS Nordics. Dabei versucht sie immer wieder, mit kleinen Späßchen den Arbeitsalltag aufzulockern. „Mir ist es wichtig, zu Beginn von Meetings auch mal persönliche Bloopers zu erzählen. Das zaubert ein Lächeln in die Gesichter der Kollegen und baut Brücken.“ Brücken, die ABUS in den vergangenen 100 Jahren rund um den Globus geschlagen hat. Heute beliefert das Unternehmen rund 100 Länder und hat in 25 Ländern eigene Niederlassungen.